Was wir gelernt haben

Alexander Tirpitz, Geschäftsführer des EO Instituts, erläutert seine fünf Erkenntnisse aus dem bisherigen Prozess:

  1. Empfehlung

    Wer seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglichen möchte, Arbeitszeit und Arbeitsort selbst zu wählen, sollte die nötige technische Infrastruktur zur Verfügung stellen und sich mit den Themen Daten- und Wissensmanagement auseinandersetzen. So können alle auf die gleichen Daten zugreifen und diese austauschen sowie standortübergreifend - auch unabhängig vom Telefon - miteinander kommunizieren.

  2. Empfehlung

    Man kann nicht alles mithilfe von Technik lösen. In erster Linie basieren solche flexiblen Arbeitsmodelle auf Vertrauen. Wichtig ist, zunächst eine vertrauensvolle Basis zu schaffen, damit auch alle wissen, wer wann wo arbeitet.

  3. Empfehlung

    Arbeiten Kolleginnen oder Kollegen nicht im Büro, ist es wichtig, sie dennoch in das Alltagsgeschäft einzubinden. Auch wenn es anfangs ungewohnt ist, helfen Videokonferenzen sehr. Nur wenn man den anderen sieht, kann man auch nonverbale Kommunikation richtig deuten und den Mut haben, Dinge direkt anzusprechen.

  4. Empfehlung

    Es gibt Tätigkeiten/Projekte, die nur persönlich gesteuert werden können. Zu flexiblen Arbeitsmodellen gehört auch, dass man Grenzen der Flexibilität wahrnimmt und Lösungsmöglichkeiten thematisiert.

  5. Empfehlung

    Auch wenn die Mitarbeitenden an verschiedenen Standorten arbeiten, ist es wichtig, in regelmäßigen Abständen den persönlichen Kontakt herzustellen, um das Teamgefühl zu stärken. Jeder tickt anders. Nicht immer kann alles per Mail oder am Telefon optimal gedeutet werden. Umso wichtiger ist es, die anderen zu kennen und zum Beispiel bei Betriebsausflügen gemeinsame Zeit zu verbringen.