Was wir gelernt haben

Helmut Meyer, Betriebsrat der Robert Bosch GmbH am Standort Abstatt, erläutert seine fünf Empfehlungen aus dem bisherigen Prozess:

  1. Empfehlung

    Die Laboratorien sollten von Anfang an so aufgesetzt sein, dass ein offener Reflexionsraum für die Beschäftigten entsteht, in dem drängende Themen, Probleme und Fragen offen diskutiert und gemeinsam Lösungen gefunden werden.

  2. Empfehlung

    Wenn man einen Experimentierraum starten möchte, muss von vornherein klar sein, dass dafür Kapazitäten benötigt werden. Man muss diese Kapazitäten und das Projektengagement verbindlich organisieren. Auch die Organisation seitens der Vorgesetzten muss, vor allem während des Projektstarts, gewährleistet sein.

  3. Empfehlung

    Es sollte von Anfang an auf die Breitenwirkung – unter allen Beschäftigten und im Betrieb – geachtet werden. Das Projekt darf nicht zum Spezialistenthema werden, sodass nur ein kleiner Teil der Belegschaft von den neuen Erfahrungen profitiert.

  4. Empfehlung

    Man muss das Thema in Bezug auf Interessenvertreter nachhaltig, inhaltlich konkret und in der Kommunikation zu den Betroffenen systematisch betreiben. Es muss ein Klima von gegenseitiger Akzeptanz und Vertrauen bei den beteiligten Akteuren der Belegschaft, des Betriebsrats und der Führungsebenen geben.

  5. Empfehlung

    Die wissenschaftliche Begleitung sollte sich auf die Teams und auf die Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeiter, aber auch auf die Interessenvertretungen und auf die Projektpartner erstrecken.