Was wir gelernt haben

Dominik Roth, Personalleiter der AWO Unterfranken, erläutert seine fünf Empfehlungen aus dem bisherigen Prozess:

  1. Empfehlung

    Sozialpartnerschaft lohnt sich. Vielen anfänglichen Zweifeln zum Trotz haben Arbeitgeber und Betriebsrat gezeigt, wie agil sie sein können. Die Betriebsräte haben mit den Betriebsvereinbarungen gute Werkzeuge in der Hand, mit denen sie in der Belegschaft glänzen können. Der Arbeitgeber hat sich gut für die Zukunft als attraktives Unternehmen aufgestellt.

  2. Empfehlung

    Es braucht externes Wissen. Ohne Beratung von außen wären unsere Vorhaben nicht umsetzbar gewesen. Das gilt für Fragen wie IT und Software, vor allem aber für rechtliche Aspekte, zum Beispiel was man bei der Einrichtung von Wertguthaben alles beachten muss.

  3. Empfehlung

    Es geht nichts ohne Kommunikation, besonders nach innen. Wir mussten nicht nur grundsätzlich über Tariffragen aufklären, sondern auch die beschlossenen Betriebsvereinbarungen verständlich darstellen. Das haben wir zum Beispiel in Betriebsversammlungen und über die Mitarbeiterzeitung gemacht.

  4. Empfehlung

    Führungskräfte müssen geschult werden. In mehrtägigen Kick-off-Veranstaltungen haben wir ihnen die Inhalte der Betriebsvereinbarungen detailliert erläutert.

  5. Empfehlung

    Ein langer Atem ist von Vorteil. Vereinbarungen entstehen nicht über Nacht und auch die Akzeptanz bei den Beschäftigten muss Schritt für Schritt wachsen.