INQA-Lern- und Experimentierraum #WomenDigit erfolgreich gestartet

25. Februar 2019

Digitalisierung und Gendergerechtigkeit: Für die Gestaltung der digitalen Arbeitswelt führt das Projekt #WomenDigit beide Aspekte zusammen und beweist damit Pioniercharakter. Wie hochaktuell dieser Forschungsansatz ist, zeigte die Veranstaltung "Frauen in der digitalen Arbeitswelt", die am 16. Januar 2019 mit prominenten Expertinnen in München stattfand.

Sind wir mit Blick auf die Entwicklungschancen von Frauen in der digitalen Transformation auf dem richtigen Weg? Diese Frage stand im Fokus der Veranstaltung "Frauen in der digitalen Transformation", die am 16. Januar 2019 im Rahmen der Vortragsreihe "Internet und Gesellschaft" des Bayerischen Forschungsinstituts für digitale Transformation (bidt) in München stattfand. Die Resonanz der rund 400 Teilnehmenden im Saal und der rund 500 Menschen, die den Abend online verfolgt haben, zeigt: Das Thema von #WomenDigit ist aktueller denn je.

"Wir wollen die Menschen zu Gestalterinnen und Gestaltern der digitalen Welt machen" ISF-Wissenschaftlerin Dr. Kira Marrs brachte in ihrem Einführungsvortrag das Projektziel auf den Punkt. Sie ist überzeugt: Die digitale Transformation bietet Chancen für mehr Gendergerechtigkeit. Ob sie zum Tragen kommen oder ob am Ende die Risiken überwiegen, steht und fällt für sie mit einem Perspektivwechsel auf der Ebene der Gesellschaft, der Unternehmen und der Beschäftigten mit ihrem individuellen Know-How. Wie reflektiert die Praxis die gegenwärtige Umbruchsituation? Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall, Janina Kugel, Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektorin der Siemens AG und Miriam Wohlfahrt, Gründerin und Geschäftsführerin der Rate Pay GmbH waren sich einig: Statt in Angstszenarien zu verharren, ist eine aktive Gestaltung gefragt – vor allem mit Blick auf Qualifizierung, neue Tätigkeitsfelder, Führungskultur und digitale Bildung.

Impressionen der Veranstaltung finden Sie hier.

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