Virtueller Experimentierraum 5.0

Mit Digitalisierung und agilen Methoden die Potenziale von Zusammenarbeit und Kooperation heben

In 14 Experimentierräumen unterstützt die nextpractice GmbH gemeinsam mit drei wissenschaftlichen Instituten insgesamt 20 kleine und mittelständische Unternehmen und Verwaltungen bei konkreten Anliegen, die Zusammenarbeit zu verbessern, Potenziale zu heben und den Wandel der Arbeitswelt erfolgreich für sich zu gestalten. Im Rahmen der Plattform www.nextpractice-forum.de bietet der "Experimentierraum 5.0" Hilfestellung für Unternehmen, sich anhand abgeleiteter Prinzipien und agiler Methoden eigenständig und systematisch mit guter Zusammenarbeit und Kooperation auseinanderzusetzen.

Projektträger nextpractice GmbH, Bremen  
Projektpartner aus der Praxis Anders Hotel, Walsrode; Arbeiter-Samariter-Bund RV Nürnberger Land e. V., Lauf an der Pegnitz; bbf sustain GmbH, Oldenburg; Braas GmbH, Oberursel; Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Bremen; Euronics XXL, Hermannsburg; DIAKO Ev. Diakonie-Krankenhaus gGmbH, Bremen; Gärtnerei Behn, Hermannsburg; Gesundheitswirtschaft Nordwest e. V., Bremen; Heinrich u. Henry Luhmann GmbH, Celle; Hochschule Bremen, Bremen; Holzbau Hilmer GmbH, Hermannsburg; Neuhaus Handelsvertretung OHG, Heeslingen; Radio Bremen, Bremen; Schmidt Bedachungen GmbH & Co. KG, Hermannsburg; Schulz Sanitär- und Heizungstechnik GmbH, Hermannsburg; Tischlerei E. Wolff, Hermannsburg; Ubimax GmbH, Bremen; VITA Akademie GmbH, Wittmund; zentegra gGmbH, Oldenburg  
Projektpartner aus der Wissenschaft ifib: Institut für Informationsmanagement Bremen GmbH, Bremen; M2C Institut für angewandte Medienforschung GmbH, Bremen; nextpractice-Institut für Komplexität und Wandel gGmbH, Bremen  
Forschungsfeld Arbeitsgesellschaft, Arbeits- und Führungskultur sowie Formen des Organisationsaufbaus und der Zusammenarbeit  
Zielgruppe Unternehmen, die Potenziale in der Zusammenarbeit sehen und diese heben wollen oder müssen  
  • Projektziel

    Das Projekt "Virtueller Experimentierraum 5.0" geht der Frage nach, wie konkrete Herausforderungen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Verwaltungen über eine Entfaltung der in der Zusammenarbeit liegenden Potenziale gelöst werden können. Das Projekt soll mit dazu beitragen, dass Unternehmen und Verwaltungen, die oft nicht die Möglichkeit haben, sich kontinuierlich und strukturiert mit dem digitalen Wandel der Arbeitswelt auseinanderzusetzen, ein erprobtes Format an die Hand bekommen, das sie bei der erfolgreichen Gestaltung von zukünftigen Arbeitsbedingungen unterstützt. Der "Virtuelle Experimentierraum 5.0" nutzt dabei die Möglichkeiten der Digitalisierung, partizipative Methoden für mehr Co-Kreation und kollektive Intelligenz sowie kulturelle Erfolgskriterien für gute Zusammenarbeit. Darüber hinaus soll das Projekt dazu beitragen, den in der Arbeitswelt erkennbaren Spannungen entgegenzuwirken und operativen Zielen gerecht zu werden. Zu diesen Zielen gehören die Entwicklung eines skalierbaren digitalen "Experimentierraums 5.0", Entwicklungen an der Schnittstelle von persönlicher und virtueller Zusammenarbeit sowie die Analyse und Beschreibung einer optimalen "Kultur der Zusammenarbeit".

  • Drei Fragen an Andreas Greve

    Wie kann Digitalisierung die Zusammenarbeit unterschiedlicher Instanzen verbessern und dabei unterstützen, Synergien zu nutzen? Diese Frage will das Projekt "Virtueller Experimentierraum 5.0" beantworten. Welche Methoden dabei zum Einsatz kommen und welche Zielsetzung darüber hinaus verfolgt wird, erklärt Projektleiter Andreas Greve im Interview.

  • Gute Zusammenarbeit als zentraler Schlüssel für komplexe Herausforderungen

    Nur gemeinschaftlich werden Unternehmen und Verwaltungen die komplexen Herausforderungen in der Arbeitswelt meistern. Dazu braucht es eine hohe Diskursqualität und gemeinsam abgestimmte Werte. Beides sind Voraussetzungen dafür, dass sich ausreichend schnell eine Kultur guter Zusammenarbeit bildet und die handelnden Akteurinnen und Akteure Orientierung für ein agiles Miteinander mit intelligenten Lösungen erhalten.

    Frank Schomburg, Gesellschafter des gemeinnützigen nextpractice-Instituts für Komplexität und Wandel gGmbH, Bremen

  • Zusammenarbeiten statt zusammen arbeiten

    In Zeiten hoher Veränderungsdynamik und Komplexität brauchen wir neue Formen der Zusammenarbeit, um die großen Herausforderungen unserer Zeit gemeinsam zu meistern. Wir kommen nicht umhin, uns der Komplexität zu stellen und unsere Zukunft kollaborativ selbst in die Hand zu nehmen. Einerseits müssen wir mit "Best Practices" Synergien nutzen und Potenziale heben, um uns effizient  im harten Wettbewerb zu behaupten. Andererseits brauchen wir ein innovatives "Next Practice"-Klima, um gleichzeitig experimentell das Geschäftsmodell von morgen zu entwickeln. Das gehen wir in unseren Experimentierräumen gemeinsam mit unseren Praxispartnern an. Dabei agieren wir kultur- und werteorientiert mit digitaler Unterstützung, um Co-Kreativität und kollektive Intelligenz zur Entfaltung zu bringen.