DigiKIK

Das Projekt "DigiKIK" (Digitalisierung – Krankenhaus – Interaktion – Kompetenz) entwickelt gemeinsam mit Beschäftigten, Arbeitgebern und betrieblichen Interessenvertretungen neue betriebliche Lösungen der Personalarbeit, um Kompetenzentwicklung und gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung der Mitarbeitenden im digitalen Wandel der Krankenhäuser zu stärken.

Projektträger Institut Arbeit und Technik (IAT), Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen  
Projektpartner Agentur WOK GmbH, Berlin; BiG – Bildungsinstitut im Gesundheitswesen gGmbH, Essen; Bildungswerk ver.di in Niedersachsen e. V., Region Osnabrück, Osnabrück; Hochschule Neubrandenburg – Fachbereich Gesundheit, Pflege, Management, Neubrandenburg  
Umsetzungspartner Asklepios Kliniken Hamburg GmbH – Asklepios Westklinikum Hamburg-Rissen GmbH; Asklepios Kliniken Langen-Seligenstadt GmbH, Langen; Klinikum Osnabrück GmbH; LVR-Klinik Viersen  
Branche Klinikwirtschaft  
Zielgruppe Alle Berufsgruppen in Krankenhäusern mit besonderem Fokus auf Beschäftigten im Pflegedienst  
  • Projektziel

    Das Projekt "DigiKIK" erprobt sozialpartnerschaftliche Lösungen für die Personalarbeit im digitalen Wandel der Klinikwirtschaft. Eine vorausschauende Personalarbeit ist ein betrieblicher Schlüsselfaktor, denn sie schafft die Voraussetzung für die individuelle und betriebliche Bewältigung digitaler Transformationsprozesse. In der Praxis sind betriebliche Digitalisierungsstrategien und individuelle Kompetenzentwicklung jedoch häufig nur unzureichend aufeinander abgestimmt. Aber Dynamik, Reichweite und Komplexität technologischer Veränderungen stellen neue und erweiterte Anforderungen an die Sicherung der individuellen Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit. "DigiKIK" wählt ein modulares und integrierendes Gestaltungskonzept, das die Herausforderungen betrieblicher Digitalisierung für die individuelle Kompetenzentwicklung und für eine gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung in den Mittelpunkt rückt. Diese Herausforderungen werden vom Projekt "DigiKIK" in einem partizipativen Ansatz aufgegriffen. So können verlässliche Strukturen, Verfahren und Standards für die Personalarbeit der Klinikwirtschaft im digitalen Wandel entwickelt werden.

  • Drei Fragen an Henning Schneider

    Kann Digitalisierung in Krankenhäusern sowohl die Behandlungsqualität von Patientinnen und Patienten als auch die Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden verbessern? Henning Schneider, CIO der Asklepios Kliniken und Projektpartner von "DigiKIK", ist davon überzeugt. Warum das so ist und wie das funktionieren kann, erklärt er im Interview.

  • Mitbestimmte Personalarbeit im digitalen Wandel

    Eine digital gestützte interprofessionelle und patientenindividuelle Arbeitsweise wird in Krankenhäusern immer wichtiger. Dies erfordert neue und erweiterte Kompetenzen der Beschäftigten. Deshalb muss die betriebliche Personalarbeit im Krankenhaus künftig vorausschauender, individuell flexibler und partizipativer organisiert sein.

    Michaela Evans, Direktorin des Forschungsschwerpunktes "Arbeit & Wandel", Institut Arbeit und Technik (IAT), Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen