Projektförderung unter dem Dach der Initiative Neue Qualität der Arbeit

Förderung für Experimentierräume startet

Im Juni 2017 fiel der Startschuss für die Einrichtung von betrieblichen Lern- und Experimentierräumen, nun können auch entsprechende Fördermittel beantragt werden. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat die Förderrichtlinie "Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel" Öffnet externen Linkveröffentlicht.

Um die Arbeitsqualität in Deutschland zu erhalten und auszubauen, gilt es, die Digitalisierung aktiv zu gestalten und die Potenziale des technologischen Wandels zu nutzen. Der Dialogprozess Arbeiten 4.0 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hat gezeigt, dass betriebliche Lernprozesse und die experimentelle Erprobung neuer Arbeitsformen in Unternehmen wichtige Schritte auf dem Weg zu einer Arbeitswelt 4.0 sind. Deshalb fördert das BMAS die Einrichtung von betrieblichen Lern- und Experimentierräumen.

INQA als institutionelles Dach

Das institutionelle Dach für die Förderung von Lern- und Experimentierräumen bildet die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des BMAS, da sie sozialpartnerschaftlich getragen und bereits darauf ausgerichtet ist, innovative Projekte für eine zukunftsgerechte Gestaltung der Arbeitswelt zu unterstützen.

Die Ergebnisse der Experimentierräume sollen insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen Impulse für betriebliche Veränderungsprozesse geben. Förderfähig sind Lern- und Experimentierräume, die innovative Lösungen für die Gestaltung der digitalen Arbeitswelt entwickeln, auf betrieblicher Ebene unter Beteiligung der Belegschaft stattfinden und durch wissenschaftliche Einrichtungen begleitet und evaluiert werden.

Jetzt bewerben

Bewerbungsfrist ist der 30. Oktober 2017. Die Förderung beginnt frühestens im ersten Halbjahr 2018, der maximale Förderzeitraum beträgt drei Jahre. Weitere Informationen und Materialien zum Bewerbungsverfahren, den Förderbedingungen und dem Leistungsumfang finden Sie Öffnet externen Linkhier.