Wissenschaftliches Symposium zur Arbeitsweltberichterstattung

Symposium

Die Arbeitswelt befindet sich in stärkerem Wandel als früher. Wir wissen heute bereits viel über diesen Wandel. Dieses Wissen wollen wir stärker miteinander verknüpfen und den Austausch über die Fachgrenzen hinweg verbessern. Dies sind einige der Schlussfolgerungen des wissenschaftlichen Symposiums zur Arbeitsweltberichterstattung, zu dem das Bundesministerium für Arbeit und Soziales an 4. Juli 2017 nach Berlin eingeladen hatte. Das Symposium bot Gelegenheit dazu, gleichermaßen Inhalte und Methoden zu diskutieren, vom Wandel der Berufsgliederungen über die Folgen der Digitalisierung, globale Wertschöpfungsketten, Mitarbeiterzufriedenheit, Gesundheit bei der Arbeit bis hin zu empirischen Wirkungsanalysen und der europäischen Perspektive. Über einhundert Vertreterinnen und Vertreter der Wissenschaft, der Sozialpartner und der öffentlichen Verwaltung nahmen teil.

Staatssekretär Thorben Albrecht: "Der Dialogprozess "Arbeiten 4.0" hat gezeigt: Es besteht ein großer Fundus an Wissen. Viele Institutionen leisten exzellente Arbeit. Was noch fehlt: dass auch systematisch und analytisch zusammengebunden wird, was im weiten Feld zwischen makroökonomischer Prognose und Betriebsstudien an Erkenntnissen zusammengetragen wird. Deshalb haben wir im Weißbuch "Arbeiten 4.0" eine regelmäßige öffentliche Arbeitsweltberichterstattung vorgeschlagen. Wir sind überzeugt, dass sowohl Wissenschaft als auch betriebliche Praxis eingebunden werden müssen, um ein gutes Verständnis für die Arbeitswelt und möglichen Handlungsbedarf zu gewinnen."

Den Ablaufplan der Veranstaltung können Sie hier einsehen. Die Präsentationen der Referentinnen und Referenten sowie eine Dokumentation des Symposiums stehen Ihnen zum Download zur Verfügung.