Welcher Arbeitstyp sind Sie?

Erkunden Sie den kulturellen Bedeutungsraum, indem Sie die angestrebten/abgelehnten Begriffe und die sieben Wertewelten anklicken.

Eine Frau kommt von der Arbeit nach Hause und grüßt seinen Mann, die mit einem Neugeborenen im Arm an der Tür wartet.

Wertewelt 1:

Sorgenfrei von der Arbeit leben können

Den Menschen, die dieser Wertewelt angehören, geht es vor allem darum, in einer sicheren Gemeinschaft ohne materielle Sorgen ein normales Leben führen zu können. Arbeit gehört für sie dazu, sie erleben diese jedoch teilweise als so raumgreifend, dass daneben kaum noch Platz für Privates bleibt. Planbarkeit ist für sie ein zentraler positiver Wert, Beschleunigung und zunehmenden Leistungsdruck empfinden sie als negativ. Sie erwarten vom Staat, alle Menschen abzusichern, die ihren Beitrag zur Gesellschaft leisten. Etwa 25 bis 30 Prozent der Menschen in Deutschland* denken so.

* Anteil der Erwerbspersonen in Deutschland auf Basis einer repräsentativen Befragung.

Freundliche Zwiegespräche zwischen Arbeitern und Vorgesetzten in einer Fabrik.

Wertewelt 2:

In einer starken Solidargemeinschaft arbeiten

Für die Menschen in dieser Wertewelt ist eine ideale Arbeitswelt durch gegenseitige Loyalität, Wertschätzung ihrer Leistungen, und Teilhabe in einer Solidargemeinschaft gekennzeichnet. Die Entwicklung der Gesellschaft empfinden sie teilweise als besorgniserregend. Sie haben das Gefühl, dass immer mehr Menschen durch das Raster fallen und keinen Platz mehr in der Gesellschaft finden. Sie sehnen sich zurück nach einer Zeit, in der Unternehmen sich um das Wohl ihrer Mitarbeiter sorgten, es Arbeit für alle gab und man auch in schlechten Zeiten zusammenhielt. Etwa 10 Prozent der Menschen in Deutschland* denken so.

* Anteil der Erwerbspersonen in Deutschland auf Basis einer repräsentativen Befragung.

Eine Frau mit einem Stapel Akten im Arm steigt eine Treppe aus Akten hinauf.

Wertewelt 3:

Den Wohlstand hart erarbeiten

Ein Leben lang hart zu arbeiten, ist für die Menschen in dieser Wertewelt selbstverständlich. Sie glauben, dass jeder, der sich bei seiner Arbeit wirklich anstrengt, es auch zu etwas bringen kann, auch wenn sie merken, dass dies nicht mehr so einfach ist wie früher. Und wer es geschafft hat, darf sich ruhig ein wenig Luxus gönnen. Sie erwarten von den Sozialpartnern, dafür zu sorgen, dass Deutschland weiterhin wirtschaftlich stark bleibt und Leistungsträger hier eine Heimat behalten. Etwa 15 Prozent der Menschen in Deutschland* denken so.

* Anteil der Erwerbspersonen in Deutschland auf Basis einer repräsentativen Befragung.

Ein Mann sitzt an seinem Schreibtischer voller technischer Geräte und telefoniert, während er gleichzeitig auf der Computertastatur tippt.

Wertewelt 4:

Engagiert Höchstleistung erzielen

In dieser Wertewelt ist die Idealvorstellung von Arbeit durch Verantwortung, Effizienz und Leistungsstreben gekennzeichnet. Die rasante Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft, unter anderem durch die Digitalisierung, empfindet man nicht als belastend, sondern als willkommene Herausforderung. Es ist an jeder und jedem Einzelnen, sich mit den neuen Herausforderungen zu arrangieren, beispielsweise durch lebenslanges Lernen. Man geht davon aus, dass die Rahmenbedingungen die oder den Einzelnen hinreichend unterstützen. Etwa 10 bis 15 Prozent der Menschen in Deutschland* denken so.

* Anteil der Erwerbspersonen in Deutschland auf Basis einer repräsentativen Befragung.

Eine junge Frau hält vor einer Gruppe interessierter Zuhörer einen Vortrag am Flipchart.

Wertewelt 5:

Sich in der Arbeit selbst verwirklichen

Eine ideale Arbeitssituation ist für die Menschen in dieser Wertewelt dadurch gekennzeichnet, sich selbst immer wieder neu zu erfinden und viele spannende Erfahrungen machen zu können. Sie erleben sich als Teil eines Netzwerks Gleichgesinnter, auch über Deutschland hinaus. Selbstverwirklichung ist für sie kein Gegensatz zu Leistung und Effizienz. Von Gesellschaft und Arbeitgebern erwartet sie, dass sie die Menschen auf ihrem individuellen Weg unterstützen, beispielsweise durch Flexibilität von Arbeitsort und -zeit sowie umfassende Kinderbetreuung. Etwa 10 Prozent der Menschen in Deutschland* denken so.

* Anteil der Erwerbspersonen in Deutschland auf Basis einer repräsentativen Befragung.

Ein Mann in bequemer Freizeitkleidung jongliert mit Symbolen, die für Arbeit und Privatleben stehen: Ein Surfbrett, eine Zeitung, eine Einkaufstüte, ein Computer, eine Babyflasche und ein Bild von seiner Familie.

Wertewelt 6:

Balance zwischen Arbeit und Leben finden

Arbeit ist für die Menschen dieser Wertewelt dann ideal, wenn sie sich mit Familie, individueller Selbstverwirklichung und gesellschaftlicher Mitgestaltung vereinbaren lässt. Gleichzeitig erwarten sie von jeder und jedem Einzelnen ein gewisses Maß an eigenem Gestaltungswillen. Das Ziel einer Gesellschaft ist für sie, gemeinsam gute Bedingungen für alle zu schaffen. Die Wirtschafts- und Arbeitswelt soll sich dem Menschen anpassen und nicht umgekehrt. Sie sind nicht bereit, für materielle Sicherheit Ihre Prinzipien zu verraten. Etwa 10 bis 15 Prozent der Menschen in Deutschland* denken so.

* Anteil der Erwerbspersonen in Deutschland auf Basis einer repräsentativen Befragung.

 

 

Ein Mann und zwei Frauen sitzen an einem Tisch und unterhalten sich über ein gemeinnützige Tätigkeiten.

Wertewelt 7:

Sinn außerhalb seiner Arbeit suchen

In dieser Wertewelt wird Erwerbsarbeit nicht die einzig sinnstiftende Tätigkeit angesehen. Vielmehr bemisst sich der Wert einer Tätigkeit für die Menschen in dieser Wertewelt an ihrem Beitrag zum Wohlergehen der Gesellschaft. Gemeinnützige Tätigkeiten erscheinen ihnen oftmals sinnvoller als eine Arbeit, die vor allem aus monetären Gründen ausgeübt wird. Vom Staat erwarten sie, dass er allen Bürgern ein lebenswertes Auskommen garantiert, unabhängig davon, welches Einkommen diese am Arbeitsmarkt erzielen. Etwa 10 bis 15 Prozent der Menschen in Deutschland* denken so.

* Anteil der Erwerbspersonen in Deutschland auf Basis einer repräsentativen Befragung. 

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Wertewelt 2:
„Im Schutz der Solidargemeinschaft arbeiten“
Angestrebte Aspekte
Abgelehnte Aspekte