Arbeit weiter denken!

In einem öffentlichen Dialog regte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die Diskussion über die Zukunft der Arbeitsgesellschaft an. Mit der Veröffentlichung des Weißbuchs am 29. November 2016 endete der Dialogprozess. 5349 Beiträge der Bürgerinnen und Bürger zu den Themen Digitalisierung, Arbeitszeitmodelle und die Zukunft der Arbeit wurden in dieser Zeit gesammelt.


Liste der Beiträge

  • Der Wechsel des Rationalisierungsparadigmas menschlicher Arbeit vollzieht sich sozial bereits seit über 20 Jahren weltweit. Die heutige Debatte um "Arbeiten 4.0" könnte deshalb nicht verspäteter sein.

  • Reformation der Arbeitsämter, empathisch geschulte Sachbearbeiter, Nachvollziehbarkeit von Schreiben, Willkür und Generalverdacht gegenüber dem "Kunden" abschaffen. Abkehr von Hartz IX.

  • Arbeiten muss der Existenzsicherung der Arbeitenden dienen und nicht den Profitinteressen von Privatunternehmen.

  • Gewinn- oder Dividendesteigerung durch Entlassung von AN und Verlagerung ins Ausland ist Selbstbetrug mit rosaroter Brille, erhöht die Kosten des Bundes (ALG), die alle Steuerzahler zu tragen haben.

  • Ich will selbst bestimmen können, wann ich wie viel arbeite - Selbstständigkeit statt "Beschäftigung" ist echte Selbstverantwortung #arbeitenviernull