• BG Bild

     

    SILICON WADI

     

     

SILICON WADI

Regie: Daniel Sivan, Yossi Bloch,
Israel 2014, 90 Min.
Kinofassungen: Englisch/Israelische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Barrierefreie Fassungen: Deutsche Audiodeskription, deutsche Untertitel für Gehörlose über die Apps Greta und Starks

Israel gilt als die Startup-Nation. Allein in Tel Aviv gibt es mehr Startups als zusammen in Europa. Pro Person steht nirgendwo sonst so viel Venture Capital zur Verfügung, wie in Israel. Wie funktioniert eine High-Tech-Nation?
SILICON WADI von Daniel Sivan und Yossi Bloch begleitet vier junge Unternehmen und ihre Förderer in Tel Aviv über zwei Jahre - von der Idee über den Pitch, von geplanten Aktionen zu Verzweiflungstaten, von Euphorie bis Resignation - zu neuer Idee mit Beginn des gleichen Zyklus. Der israelische Dokumentarfilm wurde auf dem International Documentary Filmfestival Amsterdam uraufgeführt und erlebt auf der Futurale seine Deutschland-Premiere.

Trailer zum Film

Screenshot aus dem Film

Informationen über den Film

Credits

Regie: Daniel Sivan, Yossi Bloch

Produktion: Ronen Ben-Tal für Plan B Productions

Co-Production: kNow Productions

Zum Hintergrund

Arbeiten 4.0 beschreibt nicht die heutige Normalität in den Betrieben. Vielmehr werden neue Perspektiven und Gestaltungschancen in der Zukunft gezeigt. Der Film SILICON WADI gewährt dabei einen Perspektivwechsel. Er wirft einen Blick nach Israel. Israel zählt zu den innovativsten Ländern der Welt. Zwischen 250.000 und 300.000 der rund acht Millionen Einwohner arbeiten im Hightech-Sektor. Geforscht, investiert und gegründet wird im sogenannten Silicon Wadi, der zweitwichtigsten Hightech-Region nach dem unangetasteten Silicon Valley in Kalifornien. Der israelische Dokumentarfilm SILICON WADI begleitet vier junge Unternehmen und ihre Förderer in Tel Aviv - von der Idee über den Pitch, von geplanten Aktionen zu Verzweiflungstaten, von Euphorie bis Resignation - zu neuer Idee mit Beginn des gleichen Zyklus. Dabei bleibt für sie viel auf der Strecke: Partner und Familienangehörige fühlen sich vernachlässigt, erspartes Geld muss aufgebraucht werden und manch einer muss sich eingestehen, mit Mitte dreißig noch immer auf die Hilfe der Eltern angewiesen zu sein. Doch sie geben nicht auf und kämpfen weiter, bis zur ersten Million - oder der Insolvenz. Der Film dokumentiert, was die Gründer antreibt, bewegt, verletzt und freut. Er zeigt, welche Kämpfe und Anstrengungen hinter den Innovationen stecken, die Arbeiten 4.0 mitprägen und die Zukunft der Arbeit verändern. Die Regisseure über ihre Protagonisten: "Diese Menschen träumen von ihrem eigenen Büro. Sie leben und arbeiten in ihrer Wohnung, einige sogar noch bei ihren Eltern. Viele von ihnen gehen tagsüber anderen Jobs nach und arbeiten nachts als Software-Programmierer. Als wir ihre Welt betraten, dachten wir noch, ihr Leben würde dem Unserem ähneln. Wir Dokumentarfilmer verstehen uns als Künstler, wir sind nicht Teil der „schmutzigen“ Finanzwelt. Am Ende der Dreharbeiten haben wir festgestellt, dass die Startup-Unternehmer die eigentlichen Künstler sind. Sie geben sich mit geringen Löhnen zufrieden und tun alles für den Erfolg ihrer Geschäftsidee.“