DigiGAAB

Das Projekt "DigiGAAB" erarbeitet digital unterstützten Gesundheits- und Arbeitsschutz für Arbeitsprozesse im Baugewerbe und vertritt dabei den Grundsatz "Mehr Sicherheit durch Partizipation."

Projektträger Berufsförderungsgesellschaft des baden-württembergischen Stuckateurhandwerks mbH, Stuttgart  
Projektpartner Arno Bohmüller – Stuckateur und Malerbetrieb, Walzbachtal; Besemer Ausbau und Fassade GbR, Kohlberg; BG BAU – Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, Berlin; Christian Gröber GmbH & Co. KG, Stuttgart; Forum Soziale Technikgestaltung c/o Talheimer Verlag, Mössingen-Talheim; Friederich Stuck – Putz – Farbe, Bad Friedrichshall; FS MEDIEN, Rutesheim; Gipser- und Stuckateurgeschäft Mathias Schweikle, Pfalzgrafenweiler; Heller Stuckateur + Maler GmbH, Weil der Stadt; Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, Frankfurt am Main; Kurt Sauer GmbH Ausbau + Fassade, Epfenbach; Manuel Keicher Stuckateur- und Malerbetrieb, Heilbronn-Biberach; Offensive Mittelstand BW, Pliezhausen; Sauter GmbH, Singen; Soyez Stuckateur GmbH, Ilsfeld; Steinbeis-Transferzentrum Produkt- und Verfahrensbewertung (nur mit LOI), Weil der Stadt; Striebel GmbH, Laupheim; Stuckateur Salzer, Dettingen; Stuckateurbetrieb Thomas Salzer, Kusterdingen; Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e. V., Berlin  
Branche Ausbauhandwerk  
Zielgruppe Unternehmen des Stuckateurhandwerks  
  • Projektziel

    Das Projektkonsortium "DigiGAAB" erforscht und erprobt unterstützende Technologien, die besonders kleinen und mittleren Unternehmen des Ausbauhandwerks ermöglichen, an der digitalen Transformation teilzuhaben. Das Projekt entwickelt dabei zunächst eine App, die die Soll-Prozesse gegenwärtiger Arbeitsabläufe auf der Baustelle abbildet und dem Nutzer damit ein qualitätsbewusstes Arbeiten, unter anderem in der Sicherheits- und Gefahrenschutzplanung, ermöglicht.

    Weiterführend widmet sich ein experimenteller Lernraum dem "Training on the Job", ein zweiter der Entwicklung einer künftigen Systemlandschaft im Ausbauhandwerk. Dabei wird stets folgender Dreiklang von Faktoren berücksichtigt: Wie lernen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Handwerk und wie wird das Lernverhalten verbessert? Wie muss eine KMU-Betriebsorganisation aufgebaut sein, damit sie das "neue Lernen" am Arbeitsplatz optimal fördern kann? Wie müssen unterstützende digitale Systeme gestaltet sein, damit sie sowohl die Bedürfnisse der Belegschaft als auch die fachlichen Anforderungen gleichermaßen erfüllen?

  • Drei Fragen an Dr. Roland Falk

    Der Gesundheits- und Arbeitsschutz soll im betrieblichen Alltag des Ausbauhandwerks eine größere Rolle spielen. Wie das mittels digitaler Technologien erreicht werden kann, erforscht und erprobt das Projekt "DigiGAAB". Projektleiter Dr. Roland Falk erläutert im Interview das Vorgehen.

  • Beteiligung als Voraussetzung für digitale Entwicklung

    Mitarbeitende sollten aktiv in die digitale Entwicklung ihrer Unternehmen einbezogen werden, indem Führungskräfte Teilhabe an Entscheidungsprozessen gewähren und damit eigenständiges, mitverantwortliches und motiviertes Lernen am Arbeitsplatz ermöglichen.

    Frei abgewandelt aus dem Zukunfts- und Leitbild der Berufsförderungsgesellschaft Leonberg

  • Auf Kurs bleiben dank Digitalisierung

    Die kleine Finne ist ein Hilfsmittel für ein Surfbrett. Sie hilft dem Surfer, bei starkem Wind und hohen Wellen trotzdem die Richtung beizubehalten und das geplante Ziel zu erreichen. Ohne Finne kann man keinen Kurs halten und schlittert einfach so über das Wasser, ohne Kontrolle.

    Für mich entspricht dies sinnbildlich den digitalen Hilfsmitteln, die wir im Projekt "DigiGAAB" einsetzen werden: Sie sollen und können den Unternehmen helfen, ihre Ziele zu erreichen. Ohne digitale Hilfsmittel wird das in Zukunft nicht gehen. Dabei gibt aber nach wie vor der Mensch - so wie der Surfer auf seinem Brett - die Richtung vor, in die er möchte. Er hat das Heft des Handelns in der Hand. Die digitalen Hilfsmittel geben ihm Halt und helfen ihm, auf Kurs zu bleiben und sein Ziel zu erreichen.

  • Impressionen der Auftaktveranstaltung