Was wir gelernt haben

Peter Leppelt, Gründer und Geschäftsführer, und Britta Görtz, disruptive Strategien und Außendarstellung, erläutern ihre fünf Erkenntnisse aus dem bisherigen Prozess:

  1. Empfehlung

    Ein möglicher erster Schritt hin zu einem demokratischen Unternehmen kann sein, die Abwahl von Führungspersonen und Geschäftsführung einzuführen. Das lässt sich unkompliziert implementieren und testen.

  2. Empfehlung

    Man muss lernen, Kontrolle abzugeben und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu vertrauen. Das ist das A und O, wenn man beispielsweise keine festen Arbeitszeiten vorgeben will.

  3. Empfehlung

    Wir haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht, Entscheidungen zu dezentralisieren. Wenn eine Person oder wenige Personen alles entscheiden oder freigeben müssen, entstehen Nadelöhre, die den gesamten Betrieb aufhalten. Das kann man mit einer dezentralen Entscheidungsstruktur vermeiden – auch hier ist aber das Thema Vertrauen essenziell.

  4. Empfehlung

    Wenn sich Mitarbeitende aktiv an der Entwicklung des Unternehmens beteiligen, muss das in der Arbeitszeit passieren und darf nicht on top kommen. Außerdem sollte man vermeiden, dass andere Kolleginnen und Kollegen die Arbeit derjenigen übernehmen müssen, die sich außerhalb des Tagesgeschäfts ins Unternehmen einbringen.

  5. Empfehlung

    Eine offene Streit- und Fehlerkultur ist unerlässlich. Um diese zu leben und wirklich nach dem Prinzip "Trial and Error" zu arbeiten, braucht man viel Durchhaltevermögen. Und zum Schluss das Wichtigste: keine Angst vor Neuem.