Was wir gelernt haben

Steffen und Stefanie Leonhardt, Geschäftsführer und Geschäftsführerin der Bäckerei Leonhardt, erläutern ihre fünf Empfehlungen aus dem bisherigen Prozess:

  1. Empfehlung

    Reflexion und Mut sind wichtig. Gerade in Branchen mit langer Tradition braucht es eine offene Denkweise und den Willen, sich der gängigen Meinung entgegenzusetzen. Manchmal muss man auch den Sprung ins kalte Wasser einfach wagen und sollte sich von anfänglichen Widerständen nicht unterkriegen lassen.

  2. Empfehlung

    Man sollte aufpassen, dass man sich nicht übernimmt. In einem kleinen Betrieb wie unserem ist ein Blick aufs Sortiment zu Beginn einer Umstrukturierung unerlässlich. Ein schlankes, aber qualitativ hochwertiges Angebot ist besser als eine zu große Vielfalt an Produkten, bei denen eher die Gefahr besteht, sich im Zuge der Einführung neuer Arbeitsweisen finanziell oder organisatorisch zu verzetteln.

  3. Empfehlung

    Es ist wichtig, die Mitarbeitenden bei internen Veränderungen im Betriebsablauf direkt mit ins Boot zu holen und nicht zu überfordern. Wenn sich langjährige Beschäftigte mit Veränderungen schwertun, muss man ihnen Zeit und Raum geben, sich an neue Abläufe zu gewöhnen.

  4. Empfehlung

    Gemeinsam gelebte Werte, Teamerfahrungen, gegenseitiges Zuhören und Vertrauen sind unabdingbar für eine familiäre und wertschätzende Betriebskultur. Führungskräfte sollten sich selbst immer wieder zu wertschätzendem Verhalten gegenüber den Beschäftigten ermahnen.

  5. Empfehlung

    Der Blick über den Tellerrand lohnt sich. Nicht nur die eigene Branche kann bei der Ideenfindung für Optimierung weiterhelfen. Auch entfernte Berufsfelder können wertvolle Impulse liefern. Uns hat insbesondere die Erfahrung meiner Frau geholfen, die aus der Pflege kommt und sich daher mit Schichtplanung auskennt.