Wie Siemens die Zukunft der Arbeit gestaltet

Die Digitalisierung verändert unser Leben – in einer Geschwindigkeit, die wir als Mensch nicht gewohnt sind. Wir müssen uns fragen, was dieser Strukturwandel für die Gesellschaft bedeutet und was wir als Arbeitgeber tun müssen, damit jeder von uns Veränderungen mitgehen kann und auch in Zukunft die klügsten Köpfe bei Siemens arbeiten. Den Führungsstil anzupassen, ist da nur der Anfang. Zum Beispiel weg vom Hierarchiedenken und der Büropräsenz, hin zu flexiblen und agilen Arbeitsmodellen. Jeder soll sein volles Potenzial ausschöpfen. Das stärkt nicht nur die Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit der Mitarbeiter, sondern auch das Unternehmen insgesamt. Automatisierung von Arbeitsschritten und Künstliche Intelligenz werden Mitarbeiter bei ihrer Arbeit unterstützen und Routine abnehmen, aber das bedeutet auch, dass wir alle Neues dazulernen müssen. Dafür müssen wir unseren Mitarbeitern auch die nötigen Qualifikationsangebote bieten, damit wir den Strukturwandel aktiv gestalten und nicht umgekehrt. Das ist übrigens auch ein ganz wesentlicher Punkt des Zukunftspakts gewesen, den Siemens zusammen mit dem Gesamtbetriebsrat und der IG Metall kürzlich geschlossen hat. Bestimmte Märkte und Arbeitsplätze werden sich infolge des Strukturwandels verändern oder auch dauerhaft entfallen. An anderer Stelle wird die Digitalisierung auch neue Arbeitsplätze schaffen – auch neue Jobs, von denen wir heute noch nichts ahnen. Nur wenn wir gezielt in Aus- und Weiterbildung investieren, können wir sicherstellen, dass Menschen für den Arbeitsmarkt bestmöglich qualifiziert sind. Lernangebote für alle sind dabei wichtig, aber jeder muss auch selbst die Verantwortung dafür übernehmen, sich stetig weiterzuentwickeln.