Dialog

Die Veränderungen der Arbeitswelt erfordern neue Ideen, frische Gedanken und einen offenen Dialog. Gerade weil die Zukunft der Arbeit bisher nur schemenhaft erkennbar ist, brauchen wir Impulse, wie diese Zukunft aussehen könnte und wie sie nicht aussehen sollte. Denn die Digitalisierung wirft viele Fragen auf. Bleibt der Sonntag grundsätzlich ein Tag der Erholung, wenn die Arbeit immer und überall erledigt werden kann? Wie lässt sich Solidarität organisieren, wenn immer mehr Beschäftigte im Home-Office arbeiten und die direkte Absprache im Büro nicht mehr funktioniert? Ist die Solo-Selbstständigkeit in Zukunft das Normarbeitsverhältnis, während die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zum Auslaufmodell wird? Welche Führungskräfteentwicklung muss stattfinden, um den Bedürfnissen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gerecht zu werden? Diese Fragen bewegen Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft, Kirchen und Gewerkschaften. Hier kommen sie zu Wort und werfen ihren Blick auf die Veränderungen, die uns alle angehen. Über die Dialogfunktion können Sie den meisten unserer Expertinnen und Experten Fragen stellen.

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Antworten von Dr. Jutta Rump

Hier finden Sie die bereits beantworteten Fragen der Expertinnen und Experten. Stellen Sie Ihre eigene Frage

  • FRAGE Redaktionsteam Experimentierräume (aus User-Rückfragen): Sie sagen in Ihrem Beitrag, dass Führung demokratisiert werden muss. Was genau verstehen Sie unter der Demokratisierung von Führung? Wie kann diese im Alltag gelebt werden? Besteht nicht die Gefahr, dass bei einer Demokratisierung statt guter Lösungen immer nur Kompromisse getroffen werden?
    ANTWORT
    Portraitaufnahme Frau Prof. Dr. Jutta Rump
    Dr. Jutta Rump: Unter Demokratisierung von Führung ist nicht gemeint, dass die Mitarbeiter ihren Chef wählen oder Ähnliches. Das Leitprinzip lautet Partizipation. Das heißt in der Praxis, dass Führungskräfte mit ihren Mitarbeitern, aber auch mit anderen Führungskräften Partnerschaften eingehen, gemeinsam an Themen arbeiten, Mitarbeiter nach ihren Stärken und Kompetenzen einsetzen und die Arbeitsabläufe viel hierarchiefreier gestalten. In Zeiten von immens gestiegenen Anforderungen an Führungskräfte, ist dieses partnerschaftliche und partizipative Führen eine schlichte Notwendigkeit. Keine Führungskraft kann heute alles alleine schaffen. Somit stellt sich die Frage auch nicht, ob Lösungen dann (immer schlechte) Kompromisse sind. Wenn jeder seine Stärken einbringt, ist Partizipation für alle von Vorteil. Dahinter steckt auch die Logik der Schwarmintelligenz.

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