Technik allein führt nicht zu guter Arbeit

Staatssekretärin Fahimi auf dem "i4j Summit Germany - Innovation for Jobs" am Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam
Frau Fahimi auf der Konferenz "German i4j Summit"
Quelle: HPI/D. Lässig

Wie werden wir in Zukunft arbeiten? Welche Kompetenzen werden wir brauchen? Welche neuen Formen der Erwerbsarbeit wird es geben? Diese Fragen standen im Zentrum der zweitägigen Konferenz "i4j Summit Germany - Innovation for Jobs" am Hasso-Plattner-Institut (HPI) am 11. und 12. Mai in Potsdam. Dazu hatten im Vorfeld Teams, bestehend aus HPI-Studierenden und Expertinnen und Experten aus dem Silicon Valley konkrete Lösungsansätze für die Herausforderungen des technologischen Wandels erarbeitet. Die Ergebnisse wurden am ersten Konferenztag zusammen mit den Teilnehmenden weiter bearbeitet. 

Staatssekretärin Fahimi:

"Es ist nicht übertrieben davon zu sprechen, dass der technologische Wandel ein Jahrhundertthema ist. Klar ist aber: Technik allein führt nicht zu guter Arbeit. Das kann sie nur, wenn Technikgestaltung auf die Ansprüche und Bedürfnisse der Menschen an ihre Arbeit eingeht. Natürlich zählen auch weiterhin die Bedarfe der Unternehmen. Deshalb geht es darum, miteinander zu reden und Kompromisse auszuhandeln. Nur so können wir die Chancen des digitalen Wandels erkennen und nutzen - ihn aktiv begleiten und mitgestalten. Dieser Gestaltungsanspruch steht im Zentrum des Dialogprozesses "Arbeiten 4.0", den wir als Bundesministerium für Arbeit und Soziales seit April 2015 mit Unternehmen, Gewerkschaften, Verbänden, der Wissenschaft und den Bürgerinnen und Bürgern führen."

Das HPI veranstaltet die Konferenz zusammen mit SAP und der kalifornischen Initiative Innovation for Jobs (i4j). Der Initiative gehören namhafte IT-Unternehmen und Persönlichkeiten an.