Futurale endet nach einjähriger Tournee

Das Filmfest zur „Zukunft der Arbeit“ gastierte in 32 Kinos in Deutschland, der Schweiz und Österreich

7 spannende Dokumentarfilme zur Zukunft der Arbeit - so ist die FUTURALE, das Filmfestival zu #Arbeitenviernull, im November 2015 in Berlin als Teil des Dialogprozesses Arbeiten 4.0 gestartet. 185 spannende Publikumsdiskussionen zwischen Nordsee und Alpen später zeigt sich: Das Format war genau richtig. Über 9000 Gäste sind unserer Einladung in die Kinos gefolgt und diskutierten mit den über 500 Expertinnen und Experten über die Zukunft der Arbeit. Teils emotional, wie bei der Frage, ob zukünftig Roboter in der Altenpflege eingesetzt werden sollten. Teils engagiert und zugespitzt, wie bei der Frage, ob Digitale Nomaden egoistische Selbstoptimierer oder innovative Köpfe sind. Stets jedoch neugierig und  interessiert, wie bei Diskussionen über neue Anwendungen im 3D-Druck, über die Gründermentalität in Deutschland und über das Geschäftsmodell YouTube. Im Dezember ist die Futurale nach Spielstätten in Deutschland, der Schweiz und Österreich am Bodensee zu Ende gegangen.

Bundesarbeitsministerin Nahles war bei fast jeder Station vor Ort: „Es war mir wichtig, den Dialog zum Wandel der Arbeitswelt dort zu führen, wo er stattfindet. Vor Ort bei den Menschen. Mit der Futurale haben wir diesen Dialog in die Fläche getragen und die Resonanz hat gezeigt, dass das Thema die Menschen bewegt.  Mir haben die Diskussionen in den Kinosälen viel gegeben: interessante Perspektiven, neue Aspekte für das Weißbuch und kontroverse Diskussionen. Und: ich konnte endlich mal wieder ins Kino gehen“, so Andrea Nahles.  

Die Ergebnisse der Diskussionen flossen direkt in das im November vorgestellte Weißbuch Arbeiten 4.0 des BMAS ein. Allen beteiligten Kinos, Expertinnen und Experten und den Zuschauerinnen und Zuschauern ein großer Dank für diesen guten Austausch.