Bundesministerin Nahles auf dem IT-Gipfel 2016

Die digitale Arbeitswelt ist von einer hohen Wissensdynamik und sich wandelnden Qualifikationsanforderungen geprägt. Es werden verstärkt digitale Kompetenzen benötigt, aber auch übergreifende Kompetenzen, wie z. B. interdisziplinäres Denken, Veränderungsfähigkeit und sozial-kommunikative Fähigkeiten, um hochgradig vernetzt arbeiten und mit den rasanten technologischen Entwicklungen Schritt halten zu können. Wie können die Beschäftigten von den Unternehmen, den Sozialpartnern und der Politik dabei unterstützt werden, sich auf die neuen Anforderungen der digitalen Arbeitswelt vorbereiten? Welche Strategien verfolgt die Politik in Bund und Ländern?

Diese Fragen diskutierte Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, auf dem IT-Gipfel der Bundesregierung in Saarbrücken zusammen mit der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka, der Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Dr. Claudia Bogedan, Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverband des Deutschen Handwerks, und weiteren Teilnehmern.

Bundesministerin Andrea Nahles sieht die berufliche Weiterbildung in einer Schlüsselrolle, damit der Wandel der Arbeitswelt gelingt: "Entgegen mancher Prognosen sehen wir kein Ende der Arbeit als Folge des digitalen Wandels. Gleichwohl werden sich Tätigkeiten, Arbeitsprozesse und Kundenbeziehungen vielfach stark verändern. Da sind Qualifizierung und Weiterbildung die wichtigsten Antworten. Wir brauchen eine Weiterbildungsoffensive mit besserer, flächendeckender und neutraler Beratung für die Beschäftigten. Sie kann entscheidend dabei helfen, dass Menschen auch während sie arbeiten ihr Know-How erhalten, sich weiter qualifizieren oder bei Bedarf beruflich neu orientieren können."